Schulbasierte Ergotherapie in der inklusiven Schule

Diese theoretisch-fundierte und evidenz-basierte Seminarreihe vermittelt in drei aufeinander aufbauenden Teilen das schrittweise Vorgehen betätigungsorientierter und klientenzentrierter Ergotherapie im Schulkontext auf dem Hintergrund der Inklusion.

Die Seminarreihe findet in Zusammenarbeit mit dem Ergoinklusiv - Team statt.

Die Referentinnen dieser Seminarreihe sind Bestandteil der Ergoinklusiv Gruppe mit praktischer Erfahrung und theoretisch fundiertem Wissen in der ergotherapeutischen Arbeit im Schulsetting.
 


 Andrea Hasselbusch

PhDcandidate, MOccTh, PGDip Ed, Ergotherapeutin bc. (NL) Lehrtherapeutin SI/DVE; OT 610 & SIPT (University of Southern California, Los Angeles); Bobath / NDT - Therapeutin (Brisbane, Australien); Teilnahmen an relevanten kürzeren Kursen & Ausbildungen (z.B. CO-OP Kanada, School-APMS)


 Roswitha Hoerder

Ergotherapeutin Examen 1993, OTR (Occupational Therapist Registered); special area: pediatrics, school-based OT. 1999-2008 Aufenthalt in den USA, ergotherapeutische Tätigkeit im Regelschulsystem (school based OT). Seit 2010 Tätigkeit an einer Regelgrundschule in Baden-Württemberg, Schwerpunkt Klassenweite Interventionen, Response to Intervention (RtI) und Co-teaching. Mitglied DVE Projektgruppe "Ergotherapie in der schulischen Inklusion". Zusatzqualifikationen: Responsive Classroom Level I + II, School AMPS kalibriert.


 Vera Kaelin

Ergotherapeutin, MSc (CH). Ergotherapeutin seit 2009 mit Erfahrung in der pädiatrischen Ergotherapie und im schulischen Setting. Seit 2013 tätig an der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften und zurzeit Dozentin und internationale Koordinatorin im Institut für Ergotherapie. School AMPS kalibriert und Leitung der Projektgruppe "Ergotherapie im Schulsetting" im ErgotherapeutInnen Verband Schweiz.


 Cornelie Zillhardt

Ergotherapeutin, bc (NL), MSc OT. Dozentin im deutschen Bachelorstudiengang Ergotherapie, Zuyd Hogeschool, Heerlen, Niederlande: Betreuung und Begleitung von Bachelorarbeiten und studentischen Projekten u.a. zum Thema Ergotherapie in der Grundschule in der Inklusion. Ergotherapeutin im Bereich Pädiatrie: Behandlung, Beratung und Begleitung von Kindern und ihren Familien in einer Praxis für Ergotherapie u.a. im Rahmen von Inklusion in Grundschulen und Kindergärten.

 

Ab 2018 wird dieser Zertifikatskurs "Schulbasierte Ergotherapie" exklusiv von der DVE-Akademie und von INSIGHT veranstaltet.

Der 1. Teil der Kursreihe wird über die DVE-Akademie an unterschiedlichen Orten in Deutschland angeboten (s. https://dve.info/service/dve-akademie/year.listevents/2017/05/29/-), die Teile 2 und 3 bei INSIGHT in Bonn.

Die Kursreihe sollte in der angegebenen Reihenfolge absolviert werden. Die Zertifizierung erfolgt in Absprache mit den Referentinnen.

PÄD15 17 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext (16 UE)

1. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

Die Forderung alle Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen an einer Inklusionsperspektive auszurichten wird durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und § 24 der UN-Kinderrechtskonvention unterstützt. Am 3. Mai 2010 stellte sich die Bundesregierung hinter diese Forderung. Dem gerecht zu werden, wird sich zukünftig an Schulen in Deutschland das neue Betätigungsfeld der schulbasierten Ergotherapie eröffnen. Dabei wird es darum gehen, in inklusiven Zusammenhängen neue Herangehensweisen zu erkunden, zu entwickeln und zu erproben. Im Seminar wird mit dem "School-based Occupational Therapy Practice Framework (SB-OT-PF)" ein strukturiertes Rahmenwerk vorgestellt, das auf Inklusion ausgerichtetes ergotherapeutisches Arbeiten in Regelschulen möglich macht.
Das SB-OT-PF wurde durch Forschungsprojekte in Neuseeland und England entwickelt und evaluiert. Beratung, Partnerschaftliche Zusammenarbeit, Klientenzentrierung, Betätigungsorientierung und Alltagsorientierung sind Kernbestandteile. Diese Praxisprinzipien werden konsequent in der Befunderhebung, Zielformulierung, Intervention und Evaluation umgesetzt.
Im Rahmen der multidisziplinären Arbeitszusammenhänge stehen partnerschaftliche Problemlösungs- und Entscheidungsprozesse im Vordergrund.
Die im Seminar vorgestellten theoretisch fundierten und evidenz-basierten praktischen Herangehensweisen und Strategien bilden eine solide Grundlage für ein effektives und effizientes Arbeiten in der Schulinklusion.
Inhalte: Dieses Seminar gibt Denkanstöße und viele praktische Ideen für das ergotherapeutische Arbeiten in Schulen zur Unterstützung der Inklusion. Im Kurs werden sowohl die Einzelberatung zur Unterstützung der individuellen Inklusionsprozesse einzelner Kinder, als auch die "Response to Intervention (RtI)" Struktur vorgestellt, die die Bedürfnisse der gesamten Klasse und Schule berücksichtigt. Relevante Forschungsevidenz wird durchgehend im Seminar vermittelt.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden KursteilnehmerInnen:

  • die gesetzlichen und philosophischen Grundlagen der Inklusion kennen
  • inklusives ergotherapeutisches Arbeiten im Regelschulkontext beschreiben können
  • beginnen, die Praxisprinzipien und Denkprozesse der Ergotherapie in der Inklusion in ihrem Arbeitsalltag zu nutzen (basierend auf dem school-based occupational therapy practice framework/SB-OT-PF)

Fr 23. Juni, 9.30 Uhr bis Sa 24. Juni 2017, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 280,- EUR

Zur Anmeldung


PÄD24 17 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Befunderhebung (16 UE)

2. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

Die ergotherapeutische Versorgung von Kindern in Grundschulen sollte den Prozess der Inklusion unterstützen und Partizipation im Schulalltag ermöglichen. Bereits in der Befunderhebung zeigt sich dies in einer alltags- und betätigungsorientierten Ausrichtung der schulbasierten Ergotherapie. Die Befunderhebung erfolgt daher in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften, Eltern und wenn immer möglich mit dem Schüler.

In diesem Seminar wird eine theoretisch fundierte und evidenzbasierte Befunderhebung im Schulalltag vorgestellt und praktisch angewandt. Es werden unterschiedliche Methoden und Verfahren in der "top-down" Befunderhebung (Coster 1998, Hocking 2001, Trombly 1993) im Schulalltag genutzt wie z.B.:

  • Befragung von Lehrkräften, anderem Schulpersonal, Eltern und Kind, z.B. in Form des Canadian Occupational Performance Measure (COPM) (Law et al 2005) mit einem deutlichen Fokus auf Schulbetätigungen unter Einbezug aller Beteiligten (Hasselbusch & Dunford 2012)
  • Direkte Beobachtungen der Schulbetätigungen innerhalb und außerhalb des Klassenraums im typischen Schulalltag, z.B. mithilfe des PEO Models (Law et al 1996) oder strukturierter Beobachtungsverfahren wie der DAA (Dynamische Ausführungs-Analyse) (Polatajko, Mandich, Martini 2001)
  • sorgfältig ausgewählte standardisierte Befunderhebungsinstrumente; z.B. School Setting Interview (Hemmingsson, Egilson, Hoffman & Kielhofner 2005), School AMPS (Fisher, Bryze, Hume, Griswold 2007), School Function Assessment (Coster 1998), Sensory Profile School Companion (Dunn 2006).
Eine Auswahl der präsentierten Methoden und Instrumente werden die TeilnehmerInnen nach dem Seminar sicher in der Praxis anwenden können wie z.B. Beobachtung und Analyse von Schulbetätigungen mithilfe des PEO Models. Bestimmte Instrumente wie z.B. das School AMPS können im Rahmen dieses Seminars den TeilnehmerInnen nur vorgestellt werden, so dass sie ausreichend informiert sind, um sich für eine weitere Auseinandersetzung mit diesen Assessments entscheiden zu können. Die Umsetzung sowohl des vorgestellten Befunderhebungsprozesses als auch individueller Befunderhebungsmethoden und -verfahren im Schulalltag werden durch zahlreiche Klientenbeispiele und Kleingruppenarbeiten verdeutlicht und praktisch gemeinsam geübt. Schwerpunktmäßig wird verdeutlicht, wie die Art der Befunderhebung und die daraus gewonnenen Informationen, die weiteren Schritte im ergotherapeutischen Prozess, insbesondere Zielformulierung und Interventionsplanung, beeinflussen und bestimmen (klinisches Reasoning). Die präsentierte Herangehensweise ist kongruent mit den gegenwärtigen ergotherapeutischen als auch inklusiven Theorien und der derzeitigen Forschungsevidenz. Sinnvolle Zwischenschritte und Kompromisse auf dem Weg zu dieser Zukunftsvision werden thematisiert.

Inhalte:

  • Ergotherapeutische Befunderhebung integriert in den Schulalltag
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Kind, Eltern, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften in der ergotherapeutischen Befunderhebung in der Inklusion in der Grundschule
  • Betätigungsorientierter und Klientenzentrierter Befunderhebungsprozess in 3 Schritten:
    • Von der Identifikation von Betätigungsproblemen im Schulalltag zur Identifikation von Faktoren (Schulbetätigung - Schulumwelt - Kind) die zu den Betätigungsproblemen beitragen
    • Werkzeuge für den inklusiven Befunderhebungsprozess: Auswahl von Methoden und Instrumenten Prozesse des klinischen Reasoning Prozesse
    • gesammelte Informationen nutzen für die Zielformulierung und Therapieplanung.
Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:
  • einen Überblick über einen betätigungsorientierten und klientenzentrierten Befunderhebungsprozess haben, der im Sinne der Inklusion in den Schulalltag integriert ist
  • individuelle Befunderhebungsmethoden und -instrumente kennen lernen und deren Anwendungsmöglichkeiten einschätzen können
  • die damit verbundenen klinischen Reasoning Schritte und Prozesse identifizieren und nachvollziehen können.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Schulbasierte Ergotherapie".

Sa 2. Dez., 9.30 Uhr bis So 3. Dez. 2017, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 280,- EUR

Zur Anmeldung


PÄD9 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

3. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an Teil 1 und Teil 2 der Kursreihe "Schulbasierte Ergotherapie" Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 3. März, 9.30 Uhr bis So 4. März 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

Zur Anmeldung

PÄD17 18 Schulbasierte Ergotherapie: Betätigungsorientiertes, klientenzentriertes und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Befunderhebung (18 UE)

2. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses - der 1. Teil der Kursreihe kann über die DVE-Akademie gebucht werden:
https://dve.info/service/dve-akademie/year.listevents/2017/05/29/-

Die ergotherapeutische Versorgung von Kindern in Grundschulen sollte den Prozess der Inklusion unterstützen und Partizipation im Schulalltag ermöglichen. Bereits in der Befunderhebung zeigt sich dies in einer alltags- und betätigungsorientierten Ausrichtung der schulbasierten Ergotherapie. Die Befunderhebung erfolgt daher in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften, Eltern und wenn immer möglich mit dem Schüler.

In diesem Seminar wird eine theoretisch fundierte und evidenzbasierte Befunderhebung im Schulalltag vorgestellt und praktisch angewandt. Es werden unterschiedliche Methoden und Verfahren in der "top-down" Befunderhebung (Coster 1998, Hocking 2001, Trombly 1993) im Schulalltag genutzt wie z.B.:

  • Befragung von Lehrkräften, anderem Schulpersonal, Eltern und Kind, z.B. in Form des Canadian Occupational Performance Measure (COPM) (Law et al 2005) mit einem deutlichen Fokus auf Schulbetätigungen unter Einbezug aller Beteiligten (Hasselbusch & Dunford 2012)
  • Direkte Beobachtungen der Schulbetätigungen innerhalb und außerhalb des Klassenraums im typischen Schulalltag, z.B. mithilfe des PEO Models (Law et al 1996) oder strukturierter Beobachtungsverfahren wie der DAA (Dynamische Ausführungs-Analyse) (Polatajko, Mandich, Martini 2001)
  • sorgfältig ausgewählte standardisierte Befunderhebungsinstrumente; z.B. School Setting Interview (Hemmingsson, Egilson, Hoffman & Kielhofner 2005), School AMPS (Fisher, Bryze, Hume, Griswold 2007), School Function Assessment (Coster 1998), Sensory Profile School Companion (Dunn 2006).
Eine Auswahl der präsentierten Methoden und Instrumente werden die TeilnehmerInnen nach dem Seminar sicher in der Praxis anwenden können wie z.B. Beobachtung und Analyse von Schulbetätigungen mithilfe des PEO Models. Bestimmte Instrumente wie z.B. das School AMPS können im Rahmen dieses Seminars den TeilnehmerInnen nur vorgestellt werden, so dass sie ausreichend informiert sind, um sich für eine weitere Auseinandersetzung mit diesen Assessments entscheiden zu können. Die Umsetzung sowohl des vorgestellten Befunderhebungsprozesses als auch individueller Befunderhebungsmethoden und -verfahren im Schulalltag werden durch zahlreiche Klientenbeispiele und Kleingruppenarbeiten verdeutlicht und praktisch gemeinsam geübt. Schwerpunktmäßig wird verdeutlicht, wie die Art der Befunderhebung und die daraus gewonnenen Informationen, die weiteren Schritte im ergotherapeutischen Prozess, insbesondere Zielformulierung und Interventionsplanung, beeinflussen und bestimmen (klinisches Reasoning). Die präsentierte Herangehensweise ist kongruent mit den gegenwärtigen ergotherapeutischen als auch inklusiven Theorien und der derzeitigen Forschungsevidenz. Sinnvolle Zwischenschritte und Kompromisse auf dem Weg zu dieser Zukunftsvision werden thematisiert.

Inhalte:

  • Ergotherapeutische Befunderhebung integriert in den Schulalltag
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Kind, Eltern, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften in der ergotherapeutischen Befunderhebung in der Inklusion in der Grundschule
  • Betätigungsorientierter und Klientenzentrierter Befunderhebungsprozess in 3 Schritten:
    • Von der Identifikation von Betätigungsproblemen im Schulalltag zur Identifikation von Faktoren (Schulbetätigung - Schulumwelt - Kind) die zu den Betätigungsproblemen beitragen
    • Werkzeuge für den inklusiven Befunderhebungsprozess: Auswahl von Methoden und Instrumenten Prozesse des klinischen Reasoning Prozesse
    • gesammelte Informationen nutzen für die Zielformulierung und Therapieplanung.
Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:
  • einen Überblick über einen betätigungsorientierten und klientenzentrierten Befunderhebungsprozess haben, der im Sinne der Inklusion in den Schulalltag integriert ist
  • individuelle Befunderhebungsmethoden und -instrumente kennen lernen und deren Anwendungsmöglichkeiten einschätzen können
  • die damit verbundenen klinischen Reasoning Schritte und Prozesse identifizieren und nachvollziehen können.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Schulbasierte Ergotherapie" bei der DVE-Akademie (oder INSIGHT).

Sa 29., 9.30 Uhr bis So 30. Sept. 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

Zur Anmeldung


PÄD30 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

3. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.

Voraussetzung für dieses Seminar ist die Teilnahme an dem 1. Kursteil "Schulbasierte Ergotherapie" bei der DVE-Akademie (oder INSIGHT) und die Teilnahme an dem 2. Kursteil bei INSIGHT.
Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 8. Dez., 9.30 Uhr bis So 9. Dez. 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

Zur Anmeldung