Seminare 2017


Teil 2 des 3-teiligen Zertifikatskurses

PÄD24 17 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Befunderhebung (16 UE)

Inhalt dieses Seminars ist eine umfassende Vertiefung ergotherapeutischer Befunderhebung in Grundschulen vor dem Hintergrund der Inklusion. Vorgestellt werden eine in den Schulalltag integrierte Befunderhebung sowie verschiedene Befunderhebungsmethoden und -instrumente, deren praktische Umsetzung gemeinsam anhand von Fallbeispielen geübt wird. Relevante Theorien und Forschungsevidenz zur effektiven und effizienten Befunderhebung in der schulbasierten Ergotherapie werden vertieft.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an einem Grundlagenseminar "Schulbasierte Ergotherapie"

Sa 2. Dez., 9.30 Uhr bis So 3. Dez. 2017, 17.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 280,- EUR

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Ausgebucht!

PÄD25 17 Kindliche Entwicklung
Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten(8 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen (s.a. PÄD7 18 als Alternativkurs)

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/ kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit als Dateianhang zugemailt.

Mi 6. Dez. 2017, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 130,- EUR

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Ausgebucht - nur noch Wartelistenplätze verfügbar!

PÄD26 17 Grundlagen der Gesprächsführung mit Eltern (8 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen (s.a. PÄD8 18 als Alternativkurs)

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Do 7. Dez. 2017, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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Ausgebucht - nur noch Wartelistenplätze verfügbar!

PÄD27 17 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF-Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung: COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente (12 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Behandlung ist eine betätigungsorientierte Befunderstellung.

Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinander setzen:

  • Kurze Einführung in das Klinische Reasoning und in das CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtert (das Schema wird den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt).

Fr 8. Dez., 9.30 Uhr bis Sa 9. Dez. 2017, 13.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 195,- EUR

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PÄD28 17 Diagnostik von Entwicklungsstörungen aus medizinischer Sicht (5 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Aus der Sicht der im Zentrum für Frühbehandlung in Köln arbeitenden Kinderärztin und Referentin wird der Ablauf einer kinderneurologischen Untersuchung vorgestellt und weiterführende Schritte nach der Diagnostik diskutiert. Zudem werden verschiedene pädiatrische Krankheitsbilder und deren Einordnung/Klassifikation thematisiert.

Sa 9. Dez. 2017, 14.00 bis 18.00 Uhr
Referentin: Dr. Liliane Meyer-Overbeck
Kursgebühr: 85,- EUR

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Ausgebucht - nur noch Wartelistenplätze verfügbar!

PÄD29 17 Einführung in den Entwicklungstest ET 6-6-R (8 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Der ET 6-6 ist im Frühjahr 2013 durch eine komplett überarbeitete Fassung ersetzt worden, den ET 6-6R. Der mehrdimensionale Entwicklungstest für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren hat sich für den Einsatz in einer ergotherapeutischen Praxis sehr bewährt.
Die Testbereiche/Entwicklungsdimensionen umfassen:

  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • kognitive Entwicklung
  • expressive Sprache
  • soziale und emotionale Entwicklung
Im Zuge der Revision wurde die Zusammenstellung der Testaufgaben von 113 auf über 150 Aufgaben erweitert, zusätzlich wurde der Standardisierungsgrad des Verfahrens deutlich erhöht und es wurden zahlreiche Hilfen für häufig auftretende Probleme (z. B. typische Verhaltensweisen von Kindern während er Testdurchführung) formuliert.
Als Ergebniswerte werden bereichsspezifische Entwicklungsquotienten ermittelt.

Im Seminar werden wir uns mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Hintergründe der Testkonstruktion
  • Durchführung, Auswertung, Interpretation des Tests anhand von Videofallbeispielen
  • Einsatzmöglichkeiten in der Praxis im Bereich des ergotherapeutischen Befundes und in der Diskussion mit dem behandelnden Kinderarzt.

So 10. Dez. 2017, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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 Seminare 2018


PÄD2 18 Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Auffälligkeiten in der feinmotorischen Entwicklung sind der häufigste Verordnungsgrund für Kinder im Vorschulalter in der pädiatrisch-ergotherapeutischen Praxis. Daher ist es wichtig, für diese Probleme eine betätigungsorientierte Befundaufnahme und Behandlung anbieten zu können.

Die Inhalte des Kurses, analog zu den aktuellen Veröffentlichungen zu diesem Thema:

  • Erläuterungen der Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Grafomotorik
  • Handfunktionen als Basis für fein- und grafomotorische Aktivitäten
  • Betätigungsanalysen im Bereich der Feinmotorik
  • Störungen in der Fein- und Grafomotorik und deren Befundung anhand eines Screenings, angelehnt an KOEK/ SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Entwicklung von Behandlungsstrategien jenseits der gängigen Übungsprogramme mit, für Kinder motivierenden Tätigkeiten
  • Anleitung der Eltern, den Therapieverlauf mit sinnvollen und alltagsbezogenen Aktivitäten im häuslichen Umfeld zu unterstützen
  • Ideen für den Praxisalltag und für die Umfeldberatung.

Mi 21. Febr. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD3 18 "Das Ziel bestimmt den Weg"
Alltagsorientierte Ziel- und Behandlungsplanung in der Pädiatrie (8 UE)
- PÄDergo -ggf. auch als Einzelkurs zu buchen

Die konkrete Zielformulierung (nach SMART) in der ergotherapeutischen Intervention führt zu Zufriedenheit der Klienten und deren Bezugspersonen, gezielter Therapie und konkret überprüfbarem Behandlungserfolg. Für die Kommunikation mit dem verordnenden Arzt ist zudem eine fundierte Berichterstattung wichtig, in der auch die konkreten Betätigungsziele aufgeführt werden.

Im Kurs werden wir uns analog zum CPPF-Prozessmodell mit diesen Themen beschäftigen:

  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten (u. a. mit Hilfe von COPM, COSA)
  • Formulieren konkreter und zeitlich eingebundener Erfolgskriterien analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Einbindung der alltagsorientierten Ziele in den Behandlungsplanungsprozess
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt, die den Behandlungsverlauf auf Betätigungsebene dokumentieren und dem Arzt so eine evtl. Weiterverordnung unter Regresssicherheit ermöglichen.

Do 22. Febr. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD4 18 Movement Assessment Battery for Children: M-ABC-2 (8 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Die M-ABC-2 ist ein englischer Motoriktest für Kinder von 4 bis12 Jahren, der in einer deutschen Normierung im Jahr 2008 erschienen ist. Mit der M-ABC-2 werden auch qualitative Aspekte in der Bewegungsbeurteilung berücksichtigt, daher kann dieses Verfahren im Bereich der Grob- und Feinmotorik auch zur Therapieplanung und -evaluation eingesetzt werden Dieser Test wurde zudem entwickelt, um Bewegungsprobleme zu identifizieren, die die Partizipation und die soziale Integration des Kindes beeinträchtigen.
In den im Juli 2011 veröffentlichten Leitlinien für Diagnostik und Therapie bei Kindern mit umschriebenen Störungen motorischer Funktionen "UEMF" (F82) wird die Diagnostik der "UEMF" mit der M-ABC-2 empfohlen. Die Einordnung der Testergebnisse in die aktuelle Klassifikation motorischer Störungen wird Thema des Seminars sein.

Inhalte des Kurses:

  • Hinweise zur Testdurchführung anhand von Videofilmen
  • Erprobung der Testdurchführung
  • Klärung von Durchführungsfragen und -probleme
  • M-ABC-2 Testauswertung
  • Darstellung der Testergebnisse in einem adaptierten Testprofil (INSIGHT 2013
  • Möglichkeiten der Interpretation der M-ABC - 2 für den therapeutischen Befund
  • Diskussion von M-ABC-2 - Fallbeispielen

Fr 23. Febr. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD5 18 CO-OP Vertiefungs-Tag (8 UE)

Dieser 3. Kurstag knüpft an das Seminar PÄD20 17 von Sa 7./So 8. Okt. 2017 an.

Fr 23. Febr. 2018, 9.30 Uhr bis17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild


PÄD6 18 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan)

  • Kurzvorstellung des Störungsbildes Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF)
  • Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse
  • Einsatz kognitiver Strategien
  • Dynamische Ausführungsanalyse
  • Geleitete Entdeckung
  • Elternbeteiligung/-beratung
Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden. (Tun)

Der zur CO-OP Weiterbildung gehörende Vertiefungs-Tag (3. Tag) bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Dieser Tag findet am Fr 8. Juni 2018 statt.

Der Vertiefungstag bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Hier stehen die eigenen Fallbeispiele und Erfahrungen mit CO-OP im Mittelpunkt. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.

Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen zum Thema gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Videobeispiele zu analysieren und ggf. einzelne CO-OP-Vorgehensweisen praktisch zu vertiefen.

Inhalte: Vertiefen des CO-OP-Wissens und Erfahrungsaustausch (Check)

  • Erfahrungsaustausch
  • Videoanalysen
  • Ideenpool
  • Praktische Vertiefung
  • Neue Entwicklungen
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen für den Vertiefungs-Tag (3. Tag), gerne auch als Videosequenzen, bereichert diesen Workshop sehr und wird erwartet!

Teil 1: Sa 24. Febr., 9.30 Uhr bis So 25. Febr. 2018, 16.00 Uhr
Teil 2: Fr 8. Juni 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 395,- EUR für 3 Tage mit insgesamt 24 UE

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PÄD7 18 Kindliche Entwicklung
Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten (8 UE)

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/ kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit als Dateianhang zugemailt.

Sa 24. Febr. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD8 18 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

So 25. Febr. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 130,- EUR

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Teil 3 des 3-teiligen Zertifikatskurses:

PÄD9 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.
Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an Teil 1 und Teil 2 der Kursreihe "Schulbasierte Ergotherapie" Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 3. März, 9.30 Uhr bis So 4. März 2018, 17.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

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Aufgrund der großen Nachfrage wiederaufgenommen

PÄD10 18 "Schwieriges Alter"?
Ergotherapeutische Behandlung von Kleinkindern (16 UE)

Die Befundung und Behandlung von Kleinkindern erfordert spezifische Kenntnisse, damit die Ergotherapie erfolgreich verlaufen kann. Kinder zwischen 1 ½ und 4 Jahren zeigen alterstypi-sche Merkmale, die den Ablauf der Therapiestunden enorm beeinträchtigen können.
So gehören Trotzanfälle, das Bedürfnis nach Selbststeuerung, das scheinbar planlose Agieren im Raum und eine eher ungerichtete Aktivität zu den Kennzeichen vieler Kinder dieser Alter-stufe. Auch ist die Varianz in der Normalentwicklung der Kinder dieser Altersstufe so groß, dass eine Einschätzung von Entwicklungsauffälligkeiten schwerfällt.
Die Elternarbeit nimmt in der ergotherapeutischen Intervention bei kleinen Kindern einen gro-ßen Stellenwert ein. Kenntnisse über typische Beratungsinhalte für diese Altersstufe unterstüt-zen daher die Effektivität der Zusammenarbeit mit Eltern und Bezugspersonen.

Im Seminar werden im Zusammenhang mit diesen Problemen folgend Inhalte thematisiert:

  • Assessments für Kinder zwischen 1 ½ und 4 Jahren zur Einschätzung der Gesamtentwicklung, z.B. die "Grenzsteine der Entwicklung nach Michaelis (2010, 2013)
  • Möglichkeiten der Strukturierung und Motivationssteigerung durch Raum- und Umfeldgestaltung im Behandlungssetting
  • Steigerung der Motivation der Kinder durch gezielte, altersentsprechende Spielangebote
  • Themen der Elternberatung für diese Altersgruppe

Sa 14. April, 9.30 Uhr bis So 15. April 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 250,- EUR

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Neues Seminarthema

PÄD11 18 "Zappelphilipp wird erwachsen"
Ergotherapeutische Behandlung der ADHS im Jugend- und Erwachsenenalter (16 UE)

ADHS wächst sich nicht aus, es zeigen sich nur mit zunehmenden Alter weniger Symptome, wenn die Betroffenen gute Kompensationsstrategien erlernt haben. Dieses Wissen ist relativ unbekannt. Noch unbekannter ist die evidenzbasierte Behandlung dieses Störungsbild im Jugend- und Erwachsenenalter.
Ergotherapeuten mit ihrem klientenzentrierten und betätigungsorientierten Behandlungsansatz können dieses Klientel sehr effektiv darin unterstützen, Kompensationsstrategien für ihren individuellen Alltag zu entwickeln.

Im Kurs werden wir uns, basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zur ADHS und ihrer Behandlung, sehr praxisnah mit diesen Themen beschäftigen:

  • Symptome und Symptomwandel der ADHS im Jugend- und Erwachsenenalter
  • Schwierigkeiten des Übergangs eines Kindes mit ADHS ins Erwachsenenalter, insbesondere Versorgungsprobleme im Gesundheitssystem (Transitionen)
  • Folgen einer unbehandelten ADHS im Erwachsenenalter
  • Ergotherapeutische Befundung, Behandlung und Coaching der Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS
  • Abläufe der Intervention, verhaltenstherapeutische Elemente, Strukturentwicklung, Kompensationsstrategien
  • Zusammenarbeit mit Fachärzten und Psychotherapeuten - wer macht was?
  • Konkrete Fallbeispiele.

Sa 14. April, 9.30 Uhr bis So 15. April 2018, 16.00 Uhr
Referentin: Stephanie Knagge
Kursgebühr: 250,- EUR

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PÄD12 18 Ergotherapie in der inklusiven KITA (16 UE)

Die Forderung, alle Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen an einer Inklusionsperspektive, die keine Aussonderung akzeptiert, auszurichten, wird durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und § 24 der UN-Kinderrechtskonvention unterstützt.
Zukünftig wird also hoffentlich auch der inklusive Kindergarten in Deutschland als Betätigungsfeld für ErgotherapeutInnen eine Gelegenheit eröffnen, neue Herangehensweisen zu erkunden, zu entwickeln und zu erproben. Daher werden im Kurs verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen ErgotherapeutInnen und KITAS dargestellt.
Ergotherapeutische Arbeit in einer inklusiven Einrichtung bedeutet, Kindern mit einer Einschränkung bestmögliche Partizipation bei allen kindergartentypischen Aktivitäten zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind analog zum PEO-Modell (Strong et al. 2009) ergotherapeutische Interventionen auf verschiedenen Ebenen möglich:

  • Beratung der pädagogischen Fachkräfte, um diese in die Lage zu versetzen, das individuelle Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend zu begleiten/ zu fördern und Alltagsbetätigungen an die Fähigkeiten des individuellen Kindes anzupassen. Dazu gehört auch, die Fachkräfte über, mit bestimmten Erkrankungen/ Behinderungen einhergehende Stärken und Schwächen des Kindes zu informieren
  • Ideen zu Umweltanpassung zusammen mit dem pädagogischen Team zu entwickeln, die die Partizipation von allen Kindern der Gruppe ermöglichen
  • Das individuelle Kind in der Teilhabe bei Aktivitäten durch Adaptationen/ Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten o.ä. zu unterstützen.
Im Kurs werden daher sowohl die Grundprinzipien der inklusiven Arbeit in Bildungseinrichtungen, als auch die hier genannten Interventionsebenen erarbeitet und mit Fallbeispielen verdeutlicht. Spezifische Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsinhalte für Kinder mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (z.B. Kinder mit Körperbehinderungen, Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen) werden vorgestellt.
Die Teilnahme an diesem Seminar wird Denkanstöße und viele praktische Ideen für das ergotherapeutische Arbeiten in Kindergärten zur Unterstützung der Inklusion bieten.

Sa 21. April, 9.30 Uhr bis So 22. April 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 250,- EUR

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PÄD13 18 Ergotherapeutische Behandlung von Säuglingen und Kleinstkindern (24 UE)

Die ergotherapeutische Arbeit mit Babys und Kleinstkindern (bis 18 Monate) erfordert zusätzliche diagnostische und therapeutische Kenntnisse.
In den 2015 veröffentlichten AWMF-Leitlinien: "Psychische Störungen im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulter" werden bei Regulationsstörungen in dieser Altersstufe auch ergotherapeutische Methoden in Anlehnung an die Sensorische Integrationstherapie (Ayres 2002) empfohlen.
Neben den unten genannten Themen werden uns auch folgende, insbesondere in der Babybehandlung auftauchenden Fragen/Themen im Seminar beschäftigen:

  • Wie gehe ich als Therapeutin mit dem Problem der Erstaufklärung/Diagnose/Prognose um?
  • Wie schätzen wir ab, welche zusätzlichen Untersuchungen noch erforderlich sind (neurologisch…)?
  • Wie klären wir die in diesem Alter oft sehr komplexe Auftragslage?
  • Wie unterscheidet sich unsere Therapeutenrolle in der Behandlung von Babys und Kleinstkindern?
  • Kurzer Überblick über die Normalentwicklung im 1. Lebensjahr
  • Abgrenzungsmöglichkeiten gegenüber Bewegungsstörungen
  • Ergotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten von entwicklungsverzögerten Kleinkindern
Im Kurs werden wir uns zudem mit zwei wichtigen Erscheinungsbildern im Säuglingsalter beschäftigen, mit dem regulationsgestörten Baby und mit dem hypotonen Säugling. Hierzu werden jeweils folgende Befundungs- und Therapieansätze vorgestellt.

Befundungsmöglichkeiten:

  • Ablauf einer Untersuchungssituation mit einem Baby
  • Vorstrukturierte, kriteriengeleitete Beobachtungsmöglichkeiten
  • Gezielte Beobachtungen nach dem TSFI
  • Hinweise zu einer evtl. vorhandenen KISS-Problematik.
Interventionen:
  • Behandlungsansätze für die beiden Erscheinungsbilder
  • Besondere Behandlungsprinzipien für Babys und Kleinstkinder
  • Schwerpunkte in der Elternberatung, Unterstützung der Interaktion
  • Beratung bzgl. der Umweltgestaltung.
Die Seminarinhalte werden durch zahlreiche Film- und Fallbeispiele sowie praktische Übungen vertieft. Kenntnisse in der SI-Theorie und Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für diesen Kurs vorausgesetzt.

Fr 27. April, 9.30 Uhr bis So 29. April 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen:Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 345,- EUR

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PÄD14 18 "Aufgepasst"
1. Einführung in die Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen/ ADHS;
2. Der systemische Blick auf die "ADHS-Familie" (18 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Immer mehr Kinder werden mit Aufmerksamkeitsstörungen und/oder (Verdacht auf) ADHS mit entsprechenden Betätigungsproblemen in die ergotherapeutische Praxis überwiesen. Daher ist dies ein wichtiges Thema, das aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden sollte.

Neben grundlegenden ergotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei AD(H)S werden wir uns mit folgenden Seminarinhalten auseinandersetzen:

  • Betätigungsorientierte und klientenzentrierte Vorgehensweise bei Problemen im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung/ADHS analog zum CPPF
  • Betätigungsanalyse bei ADHS-spezifischen Problemstellungen
  • Kurzer Exkurs über neurophysiologische Grundlagen zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Vor- und Nachteile der diagnostischen Möglichkeiten (Papier und Bleistift-Verfahren, computergestützte Tests, Fragebogen)
  • Welche Testverfahren können die Aktivitäts- und Partizipationsprobleme des Kindes auf der Funktionsebene verdeutlichen, um so den, für das Kind geeigneten Interventionsansatz auszuwählen?
  • Vorstellung des TEA-Ch-Test
Kurze Einführung in folgende Therapiekonzepte:
  • Marburger Konzentrationstraining (Krowatschek)
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth & Schlottke
  • ATTENTIONER von Jacobs & Petermannn
  • Alert-Programm nach Williams & Shellenberger
  • IntraActPlus-Konzept von Jansen & Streit
Ergänzt werden diese Themen durch einen Workshop der Psychologin Stephanie Busch mit folgenden Inhalten:
  • Die Familie eines Kindes mit ADHS aus der systemischen Perspektive
  • Welche Kriterien müssen nach ICD - 10 für eine AD(H)S-Diagnose vorliegen? Was beinhaltet eine ADHS-Diagnostik idealerweise?
  • Beobachtungskriterien für das kindliche (Spiel-)verhalten
  • Die Marte Meo Methode zur Unterstützung der Eltern-Kind-Interaktion
  • Auf welchen gemeinsamen Prinzipien bauen Elterntrainings/Programme wie beispielsweise THOP (Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten), Triple P (Positive Parenting Program) oder Starke Eltern, starke Kinder® auf? Welche Eltern können von einem solchen Programm profitieren?
Das Seminar bietet auch eine Entscheidungshilfe, welche der vorgestellten Therapieprogramme/ Förderansätze zum persönlichen Arbeitsstil der TeilnehmerInnen passen.

Mi 6. Juni, 9.30 bis Do 7. Juni 2018, 17.30 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Stephanie Busch (Dipl. Psychologin), Inge Esser
Kursgebühr: 265,- EUR

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Aufgrund der großen Nachfrage haben wir einen zusätzlichen CO-OP Vertiefungstag in unser Programm aufgenommen, der auch sehr gut als CO-OP Refresher genutzt werden kann:

PÄD32 18 CO-OP Vertiefungs- und Refreshertag (8 UE)

Der Vertiefungstag bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP anhand von eigenen Videofallbeispielen zu vertiefen. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.
Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen innerhalb des CO-OP Approaches gegeben.
Ein weiteres Thema im Kurs sind notwendige Modifikationen des Ansatzes bei Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Auffälligkeiten, die mit Videobeispielen praxisnah erläutert werden.
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen in Form von Videosequenzen als Grundlage für die Diskussionen und Vertiefungen bereichert diesen Workshop sehr!

Do 7. Juni 2018
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD15 18 CO-OP Vertiefungs-Tag (8 UE)
- PÄDergo -

Dieser 3. Kurstag knüpft an das Seminar PÄD6 18 von Sa 24./So 25. Febr. 2018 an.

Fr 8. Juni 2018, 9.30 Uhr bis17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild


PÄD16 18 Einführung in die Sensorische Integrationstherapie (18 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

In diesem Einführungsseminar wird das Konzept der Sensorischen Integrationstherapie vorgestellt.
Gerade in den letzten Jahren sind zahlreiche internationale Studien zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um die SI und zur Effektivität der SI-Therapie veröffentlicht worden. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den diese Therapiemethode nach wie vor hat, wenn sie gezielt eingesetzt wird und sich an den Alltagsproblemen des Kindes/ der Familie orientiert.

Inhalte des Seminars sind:

  • Einführung in das Konzept der Sensorischen Integration
  • Überblick über die Sinnessysteme und das ZNS
  • Störungsbilder der SI analog zu den aktuellen Klassifizierungen
  • Möglichkeiten der Befundung anhand von kriteriengeleiteten Beobachtungen
  • Die Fidelity-Kriterien in der SI-Behandlung
  • Möglichkeiten der Alltagsstrukturierung nach SI-Prinzipien/ Themen der Elternberatung.
Ergänzt werden die Kursinhalte durch Selbsterfahrungsübungen und zahlreiche Videofallbeispiele.

Sa 9. Juni, 9.30 Uhr bis So 10. Juni 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 250,- EUR

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PÄD18 18 Früherkennung und Prävention schulischer Lernstörungen bei Kindern in der Ergotherapie (9 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Lernstörungen haben weitreichende Folgen für die schulische, berufliche, emotionale und soziale Entwicklung der betroffenen Kinder. Da die Wurzeln von Lernstörungen oft schon im Vorschulalter zu suchen und zu finden sind, ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen von Entwicklungsrisiken bereits in diesem Zeitabschnitt, spätestens zum Schulbeginn, von großer Relevanz. Von besonderem Interesse ist dabei die Erfassung und Förderung von Vorläuferfertigkeiten, die für den Erwerb von Lese- Rechtschreib- und Rechenkompetenzen grundlegend sind.
Viele der in der Ergotherapie behandelten Kinder weisen eine hohe Anzahl von Risikofaktoren für spätere schulische Lernstörungen auf ("Soft Signs"). ErgotherapeutInnen sind daher prädestiniert dafür, mit Vorschulkindern im Bereich Prävention von späteren Lernstörungen zu arbeiten. Zudem werden vermehrt Kinder im Vorschulalter mit dem Auftrag "Fit machen für die Schule" in die Praxen überwiesen.

Themen des Kurses:

  • Spezifische Basiskompetenzen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens bei Kindern im Vorschulalter anhand des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes
  • Darstellung der Risikofaktoren für schulische Lernstörungen im Vorschulalter: "Soft Signs", unspezifische, spezifische Prädiktoren
  • Möglichkeiten der Befundung/Testung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem, in Zusammenarbeit mit Dr. Barth, erstellten Screening (wird den TN nach dem Kurs zugemailt)
  • Präventive Möglichkeiten und Ansätze zur Verhinderung späterer Lernstörungen innerhalb der pädiatrischen Ergotherapie
Praktische Erprobung von entsprechenden Behandlungssequenzen und Filmbeispiele vertiefen die Seminarinhalte.

Do 13. Sept. 2018, 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD19 18 Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen (12 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Rund um das Thema der visuellen Wahrnehmung gibt es viele unterschiedliche Definitionen und entsprechende Förder- und Therapieansätze.
Im Seminar wird eine Einordnung der verschiedenen Begrifflichkeiten in Bezug zum ergotherapeutischen Befund (inkl. FEW - 2 Ergebnissen) vorgenommen. Die Auswirkung der Störungsbilder auf die Partizipation der Kinder in der Schule und häuslichem Umfeld werden geschildert.

Seminarthemen:

  • Entwicklung des visuellen Systems und der visuellen Wahrnehmung
  • Einordnung der unterschiedlichen Bezeichnungen im Bereich der visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Befundung der visuellen Wahrnehmungsleistungen
  • Welche Rolle spielt der FEW-2 bei dieser Diagnostik?
  • Welche Aussagen können nach einer FEW-2 Testung in Bezug auf Schulfertigkeiten und betätigungsproblemorientierte Behandlungsansätze gemacht werden
  • Räumlich-konstruktive Störungen als Teilbereich umschriebener Lernstörungen
  • Behandlungsansätze bei räumlich-konstruktiven und bei visuell-perzeptiven Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.
Die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden an Hand von Videobeispielen demonstriert und während des Seminars gemeinsam erarbeitet.

Fr 14. Sept., 9.30 bis Sa 15. Sept. 2018, 13.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Iris Knipschild
Kursgebühr: 195,- EUR

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PÄD20 18 "Fingerspitzengefühl für alle"
Feinmotorik/Grafomotorik - Kleingruppe (8 UE)

Ärzte fordern immer wieder Gruppenbehandlungen in der Pädiatrie, um die Therapiebedingungen mehr an die Alltagsanforderungen anzupassen. Auch die aktuellen Theorien des motorischen Lernens betonen die Bedeutung des Beobachtungslernens als unterstützendes Element des Fertigkeitserwerbs. Dies alles spricht für ein verstärktes Angebot von Gruppentherapiekonzepten auch im Bereich der Fein- und Grafomotorik.

Inhalte des Kurses sind:

  • Aufbau einer Feinmotorikgruppe: Alter der Kinder, Gruppengröße und -zusammensetzung; Geplanter Stundenumfang; Indikation für eine Gruppenbehandlung
  • Befundung anhand eines Selbsteinschätzungsbogens und eines Screenings, angelehnt an KOEK/ SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Setting und Ablauf der Gruppe: konkreter Stundenaufbau, Übertrag in den häuslichen Bereich durch Hausaufgaben und Elternberatung, Konzipierung von themenbezogenen Elternabenden, Behandlungsbeispiele
  • Evaluation: Wiederholung Selbsteinschätzungsbogen und Elternfragebogen zum Therapieverlauf
  • Weitere Themen: Einsatz von Förderprogrammen: Welche Trainings eignen sich für eine Gruppenbehandlung?
Im Kurs wird ein auf 10 Termine zugeschnittenes inhaltliches Gruppenkonzept einschließlich der Bögen zu Befund und Evaluation präsentiert, so dass eine direkte Anwendung möglich ist. Dieses Konzept wird den TeilnehmerInnen für den Einsatz in der eigenen Arbeit per Mail zur Verfügung gestellt.

So 16. Sept. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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2. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses - der 1. Teil der Kursreihe kann über die DVE-Akademie gebucht werden:
https://dve.info/service/dve-akademie/year.listevents/2017/05/29/-

PÄD17 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Befunderhebung (18 UE)

Inhalt dieses Seminars ist eine umfassende Vertiefung ergotherapeutischer Befunderhebung in Grundschulen vor dem Hintergrund der Inklusion. Vorgestellt werden eine in den Schulalltag integrierte Befunderhebung sowie verschiedene Befunderhebungsmethoden und -instrumente, deren praktische Umsetzung gemeinsam anhand von Fallbeispielen geübt wird. Relevante Theorien und Forschungsevidenz zur effektiven und effizienten Befunderhebung in der schulbasierten Ergotherapie werden vertieft.

Voraussetzung für dieses Seminar ist die Teilnahme an dem 1. Kursteil "Schulbasierte Ergotherapie" bei der DVE-Akademie (oder INSIGHT).

Der 3. Teil des Zertifikatskurses mit dem Schwerpunkt Intervention in der schulbasierten Ergotherapie findet statt am Sa 8. Dez., 9.30 Uhr bis So 9. Dez. 2018, 17.00 Uhr in Bonn.

Sa 29. Sept., 9.30 Uhr bis So 30. Sept. 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: : 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

Weitere Informationen zum Seminar   Jetzt Anmelden

PÄD21 18 Einführung in die Sensorische Integrationstherapie (18 UE)

In diesem Einführungsseminar wird das Konzept der Sensorischen Integrationstherapie vorgestellt.
Gerade in den letzten Jahren sind zahlreiche internationale Studien zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um die SI und zur Effektivität der SI-Therapie veröffentlicht worden. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den diese Therapiemethode nach wie vor hat, wenn sie gezielt eingesetzt wird und sich an den Alltagsproblemen des Kindes/ der Familie orientiert.

Inhalte des Seminars sind:

  • Einführung in das Konzept der Sensorischen Integration
  • Überblick über die Sinnessysteme und das ZNS
  • Störungsbilder der SI analog zu den aktuellen Klassifizierungen
  • Möglichkeiten der Befundung anhand von kriteriengeleiteten Beobachtungen
  • Die Fidelity-Kriterien in der SI-Behandlung
  • Möglichkeiten der Alltagsstrukturierung nach SI-Prinzipien/ Themen der Elternberatung.
Ergänzt werden die Kursinhalte durch Selbsterfahrungsübungen und zahlreiche Videofallbeispiele.

Sa 29. Sept. 2018, 9.30 Uhr bis So 30. Sept., 16.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 250,- EUR

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PÄD22 18 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan)

  • Kurzvorstellung des Störungsbildes Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF)
  • Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse
  • Einsatz kognitiver Strategien
  • Dynamische Ausführungsanalyse
  • Geleitete Entdeckung
  • Elternbeteiligung/-beratung
Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden (Tun).

Der zur CO-OP Weiterbildung gehörende Vertiefungs-Tag (3. Tag) bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Dieser Tag findet im Februar 2019 statt.

Hier stehen die eigenen Fallbeispiele und Erfahrungen mit CO-OP im Mittelpunkt. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.

Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen zum Thema gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Videobeispiele zu analysieren und ggf. einzelne CO-OP-Vorgehensweisen praktisch zu vertiefen.

Inhalte: Vertiefen des CO-OP-Wissens und Erfahrungsaustausch (Check)

  • Erfahrungsaustausch
  • Videoanalysen
  • Ideenpool
  • Praktische Vertiefung
  • Neue Entwicklungen
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen für den Vertiefungs-Tag (3. Tag), gerne auch als Videosequenzen, bereichert diesen Workshop sehr und wird erwartet!

Teil 1: Sa 6. Okt., 9.30 Uhr bis So 7. Okt. 2018, 16.00 Uhr
Teil 2: Februar 2019
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 395,- EUR für 3 Tage mit insgesamt 24 UE

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Neues Kursthema - auch als SI-Refresher

PÄD23 18 Der Einsatz des Sensory Profile 2 in der Pädiatrie (8 UE)

Mit der deutschen Normierung und Übersetzung des Sensory Profile 2 steht uns dieser standardisierte Fragebogen jetzt auch in Deutschland zur Verfügung. Das Sensory Profile 2 gibt einen Überblick über die sensorischen Verarbeitungsmuster eines Kindes in verschiedenen Kontexten. Diese Hintergrundinformationen helfen den ErgotherapeutInnen und allen anderen Mitgliedern eines multidisziplinären Teams zu verstehen, wie die sensorischen Muster eines Kindes seine Teilhabe am Alltag beeinflussen. Dunns Framework zur sensorischen Verarbeitung bildet die Basis für dieses Assessment. Die Eltern bzw. Pädagogen beantworten Fragen zur Auswirkungen von sensorischen Reizen auf das Kind im Alltag zuhause und/oder in der Kita/Schule.
Fünf verschiedene Fragebögen stehen hierfür zur Verfügung:

  • Säugling bis 6 Monate
  • Kleinkind 7 bis 35 Monate
  • Kind 3;0 bis 14;11 Jahre
  • Fragebogen für Pädagogen 3;0 bis 14;11 Jahre
  • Sensory Profile Kurzform

Themen des Kurses:

  • Hintergründe zum Framework von Dunn bzgl. der sensorischen Verarbeitung
  • Zielgruppe für die Anwendung der Fragebögen
  • Auswertung der Fragebögen
  • Interpretation der individuellen kindlichen Profile
  • Einbindung der Ergebnisse in die SI-therapeutischen Interventionen
. Die Kursinhalte werden durch Fallbeispiele verdeutlicht.
Nach diesem Seminar ist die Durchführung und Interpretation des Assessments für die Teilnehmenden in ihrer praktischen Arbeit möglich.

Sa 6. Okt. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD24 18 Storytelling - Geschichten als Instrument im ergotherapeutischen Coaching:
Social und Sensory Stories (nicht nur) für Kinder mit Autismus (8 UE)

Social Stories (Gray 2010) und Sensory Stories (Marr & Nackley 2009) sind individualisierte und kontextspezifische Lerngeschichten, die ein besseres Verständnis für schwierige Alltagssituationen schaffen und mögliche Lösungswege und alltagsgerechte Strategien vermitteln.
Die Stories werden in einem partnerschaftlichen Prozess mit den Bezugspersonen und wenn möglich mit dem Kind entwickelt. Die Themenbereiche sind vielfältig, sie beziehen sich auf Betätigungsprobleme und Alltagssituationen des Kindes, beispielsweise auf den sozialen Umgang auf dem Schulhof, die Wichtigkeit der Hygiene oder die Möglichkeiten, alltägliche Übergänge von einer Aktivität zur nächsten problemlos zu gestalten. Alle Stories haben das übergeordnete Ziel, Informationen auf eine akkurate, respektvolle, bedeutsame und versichernde Art zu vermitteln. Es erfolgen keine negativen Beschreibungen, es werden keine Verbote formuliert.
Storytelling wurde ursprünglich für Kinder mit Autismus entwickelt, das Konzept eignet sich jedoch auch für Kinder mit Einschränkungen im Sozialverhalten, mit kognitiven Beeinträchtigen, mit eingeschränktem verbalen Sprachverständnis/ Migrationshintergrund.

Themen des Seminars:

  • Regeln und Schlüsselkomponenten der Social Stories
  • Vorstellung der Sensory Stories mit zusätzlicher Vermittlung sensorischer Strategien für das Kind
  • Einbettung der Stories in den ergotherapeutischen Interventionsprozess
  • Bezug zwischen PEO-Modell und Storytelling
  • Beispielstories
  • Erarbeitung von Stories in Kleingruppen und deren Diskussion.

So 7. Okt. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD25 18 Kindliche Entwicklung
Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/ kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit als Dateianhang zugemailt.

Mi 5. Dez. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD26 18 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Do 6. Dez. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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PÄD27 18 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF-Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung: COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente (12 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Behandlung ist eine betätigungsorientierte Befunderstellung.

Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kurze Einführung in das klinische Reasoning und in das kanadische Prozessmodell CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten, INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtert (das Schema wird den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt).

Fr 7. Dez., 9.30 Uhr bis Sa 8. Dez. 2018, 13.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 195,- EUR

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PÄD28 18 Diagnostik von Entwicklungsstörungen aus medizinischer Sicht (4 UE)
- PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen

Aus der Sicht der im Zentrum für Frühbehandlung in Köln arbeitenden Kinderärztin und Referentin wird der Ablauf einer kinderneurologischen Untersuchung vorgestellt und weiterführende Schritte nach der Diagnostik diskutiert. Zudem werden verschiedene pädiatrische Krankheitsbilder und deren Einordnung/Klassifikation thematisiert.

Sa 8. Dez. 2018, 14.00 bis 17.00 Uhr
Referentin: Dr. Liliane Meyer-Overbeck
Kursgebühr: 85,- EUR

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PÄD29 18 Einführung in den Entwicklungstest ET 6-6R (8 UE)
- PÄDergo - auch als Einzelkurs zu buchen

Der ET 6-6 ist im Frühjahr 2013 durch eine komplett überarbeitete Fassung ersetzt worden, den ET 6-6R. Der mehrdimensionale Entwicklungstest für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren hat sich für den Einsatz in einer ergotherapeutischen Praxis sehr bewährt.
Die Testbereiche/Entwicklungsdimensionen umfassen:

  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • kognitive Entwicklung
  • expressive Sprache
  • soziale und emotionale Entwicklung
Im Zuge der Revision wurde die Zusammenstellung der Testaufgaben von 113 auf über 150 Aufgaben erweitert, zusätzlich wurde der Standardisierungsgrad des Verfahrens deutlich erhöht und es wurden zahlreiche Hilfen für häufig auftretende Probleme (z. B. typische Verhaltensweisen von Kindern während er Testdurchführung) formuliert.
Als Ergebniswerte werden bereichsspezifische Entwicklungsquotienten ermittelt.

Im Seminar werden wir uns mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Hintergründe der Testkonstruktion
  • Durchführung, Auswertung, Interpretation des Tests anhand von Videofallbeispielen
  • Einsatzmöglichkeiten in der Praxis im Bereich des ergotherapeutischen Befundes und in der Diskussion mit dem behandelnden Kinderarzt.

So 9. Dez. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 130,- EUR

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3. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

PÄD30 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.

Voraussetzung für dieses Seminar ist die Teilnahme an dem 1. Kursteil "Schulbasierte Ergotherapie" bei der DVE-Akademie (oder INSIGHT) und die Teilnahme an dem 2. Kursteil bei INSIGHT.
Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 8. Dez., 9.30 Uhr bis So 9. Dez. 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 290,- EUR

Weitere Informationen zum Seminar   Jetzt Anmelden

PÄD31 18 Ergotherapeutische Interventionen bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (24 UE)

Im Rahmen der Ergotherapie bei autistischen Kindern hat sich in den USA insbesondere die sensorische Integrationstherapie etabliert. 80 bis 90 % aller Menschen mit Autismus sind von sensorischen Modulationsstörungen betroffen (z.B. Schaaf 2011). Betroffene beschreiben häufig extreme Missempfindungen, Überempfindlichkeiten bis hin zu Schmerzempfindungen in unterschiedlichen Sinnessystemen. Diese Hyperreaktivität auf alltägliche sensorische Informationen und Ereignisse beeinflusst das Leben in der Schule, bei der Arbeit, im sozialen Zusammenleben und zu Hause. Die schwerwiegenden Auswirkungen dieser sensorischen Probleme auf den Alltag und auf das emotionale Wohlbefinden der autistischen Menschen hat dazu geführt, dass diese Symptome als ein Diagnosekriterium des "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM 5)" aufgenommen wurden. Nicht nur empirische Erfahrungen (Baumgarten & Röder 2008), sondern auch der derzeitige Forschungsstand (Schaaf et al. 2014, Watling & Hauer 2015) zeigen, dass durch die Sensorische Integrationstherapie mit autistischen Kindern das Familienleben erleichtert, schulisches Lernen verbessert und die Integration in das Arbeitsleben unterstützt wird. Zudem reduziert sich der individuelle Leidensdruck bei den Betroffenen enorm.

Im Seminar wird auch anhand von Fallbeispielen der konkrete Einsatz der SI-Methode in der Befundung/Intervention dargestellt. Die Umfeldberatung (ET-Coaching) der Eltern, der Lehrer und anderer Erwachsener, die Teil des Lebens des autistischen Kindes sind, ist ein wichtiger Bestandteil der ET-SI-Behandlung und des langfristigen "Umfeld- und Alltagsmanagements" in der therapeutischen Begleitung (Bundy 2007, Dunn 2012). Auch dieser Prozess wird im Kurs praxisnah vermittelt. Zudem werden wichtige Themen im Hinblick auf die Inklusion von Kindern mit Autismus in der KITA/Schule besprochen.

Weitere Inhalte des Kurses:

  • Abgrenzungsmöglichkeiten zu anderen Störungsbildern, z.B. zu SI-Modulationsdysfunktionen
  • Überblick über weitere Behandlungskonzepte, die in der Ergotherapie mit autistischen Kindern eingesetzt werden (z.B. TEACCH)
  • Ergotherapeutische Behandlungsansätze für komorbid auftretende Probleme in der Grob- und Feinmotorik und in der Praxie
  • Das Konzept des "Storytellings": Social und Sensory Stories für Kinder und Jugendliche mit ASS
Kenntnisse in der SI-Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für dieses Seminar vorausgesetzt.

Fr 14. Dez., 9.30 Uhr bis So 16. Dez. 2018, 16.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 345,- EUR

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