CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Der CO-OP-Ansatz beruht auf dem betätigungsorientierten und klientenzentrierten Top-Down-Ansatz und auf aktuellen Theorien zum motorischen und kognitiven Lernen. Er befähigt Kinder mit Hilfe der globalen Problemlösungsstrategie (Ziel - Plan - Tun - Check) und der geleiteten Entdeckung, eigene Strategien zu finden, um für sie bedeutsame Ziele zu erreichen. Dadurch gewinnen die Klienten Selbstvertrauen und erlernen Strategien, auch andere Probleme im Alltag anzugehen. Generalisierung und Transfer sollen eine Übertragung in den Alltag gewährleisten.

Im Workshop werden die zugrunde liegenden Theorien vorgestellt und die Rahmen-bedingungen aufgezeigt, die für die Entwicklung, Anwendung, Generalisierung und für den Transfer von kognitiven Strategien erforderlich sind. Neben der Vorstellung des CO-OP-Ansatzes und der Analyse von Videosequenzen werden die wesentlichen Elemente des CO-OP im Workshop praktisch erprobt, so dass die TeilnehmerInnen die nötigen Fertigkeiten zur Anwendung des CO-OP erwerben können.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan)

  • Kurzvorstellung des Störungsbild Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF)
  • Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse
  • Einsatz kognitiver Strategien
  • Dynamische Ausführungsanalyse
  • Geleitete Entdeckung
  • Elternbeteiligung/-beratung
Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden. (Tun)

Empfehlung:

  • Kenntnisse über klientenzentriertes und betätigungsorientiertes ergotherapeutisches Arbeiten sind sehr hilfreich für die Teilnahme an diesem Workshop
  • Literatur: Polatajko, H. u. Mandich, A. Ergotherapie bei Kindern mit Koordinationsstörungen - der CO-OP-Ansatz. Thieme, Stuttgart; 2008

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