Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten

Viele Schwierigkeiten der Kinder, die zu uns mit Störungen der Graphomotorik überwiesen werden, sind in einer unzureichenden Feinmotorik begründet. Wichtig ist es also, die Hintergründe der Beeinträchtigungen zu erkennen und die Kinder gezielt unterstützen zu können. Oft sind sie durch die ständigen Schreib- oder Malanforderungen frustriert und verweigern den Umgang mit dem Stift oder verkrampfen schnell bei Übungsblättern.
Ziel des Kurses ist es, Hintergründe für fein- und graphomotorische Probleme zu erkennen und therapeutische Ansätze aufzuzeigen, die wieder Lust und Motivation der Kinder aktivieren, ohne dass dabei der Umgang mit dem Stift aus den Augen verloren wird. Der Schwerpunkt der Therapie wird dabei auf der Förderung der Feinmotorik liegen.

Inhalte des Kurses sind:

  • Entwicklung des Greifens und der Graphomotorik.
  • Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Graphomotorik
  • Mögliche Störungen der Fein- und Graphomotorik
  • Diagnostik und Analyse der Handmotorik u.a. mit einem an KOEK (Korte Observatie Ergotherapie Kleuters) und SOESSS (Standaard Observatie Ergotherapie Schrijven en Sensomotorische Schrijfvoorwaarden) angelehnten Screening und anhand von Videobeispielen
  • Behandlungsprinzipien und Behandlungsansätze
  • Erarbeitung praktischer Angebote für die feinmotorische Förderung
  • Möglichkeiten eines didaktischen Aufbaus als Programm
  • Umfeldberatung (Kindergarten, Schule, Eltern) bei fein- und graphomotorischen Problemen

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